Meine City-El Geschichte, Teil 6
Drittes Ostwestfälisches City-El-Treffen
(Kulinarisches Treffen und kleine Ausfahrt /
Weitere kleine Bastelarbeiten)
Sonntag, den
20.11.2005
Bei Nieselregen und Kälte mache ich mich auf nach Gütersloh. Wir haben ein
Treffen am Ortsausgang von Gütersloh ausgemacht. Von ursprünglich 5 City-El
Fahrern waren nur noch drei übrig geblieben, Unser Kollege hat leider immer noch
keines und ein weiterer Teilnehmer aus dem Münsterland musste krankheitsbedingt
absagen. Meik, Isabel und Kinder kamen mit City-El und Twike zum Treffen. Wo
blieb Hermann? Wir fuhren zu ihm, da er nur 1 km vom Treffpunkt weg wohnt.

Er empfing uns und wollte seinen Normal-PKW nehmen, da sein El nur noch 8 km Reichweite hat. Ein Problem mit einem der alten 8A IVT-Einzellader. Die Kinder wurden neu verteilt und Herrmann stieg bei Meik ins Twike ein. Wir fuhren dann über Neuenkirchen die 10 km nach Rietberg. Trotz 70-er Begrenzung, Überholverbot und häufig durchgezogener weißer Linie wurden wir mehrfach gewagt überholt.
Hélène erwartete uns schon mit dem
Aperitif aus Ihrer Heimat, der Charente: einem Pineau.
Nach dem Aperitif gab's dann Miesmuscheln, die Hélène mit zwei verschiedenen
Soßen, à la Provencale und
à la Charentaise (mit Pineau) zubereitet hatte. Wir
schafften die 4 kg !!

Danach gab's Käseplatte und Salat

und zum Nachtisch einen
"Flan à la Citrouille" (Kürbispudding).
Wie bei französischem Essen üblich, zog sich das Menü bis 16.00 Uhr hin und wir
entschlossen uns, den Kaffee nach einer kleinen Ausfahrt um und durch
Rietberg in der Eisdiele einzunehmen. Als wir dort ankamen, war es schon fast
dunkel. Die WEB-Aufnahme unserer Elmos (Elektromobile) vor dem Rathaus
brachte nicht mehr viel.

Den restlichen Nachmittag verbrachten wir dann mit dem Gesellschaftsspiel TABU. Das gefiel vor allem unseren Frauen und den Kindern besser, als wenn wir uns in die kalte Garage zum Basteln zurückgezogen hätten. Die Elmos durften sich an den Steckdosen stärken.
Gegen 21.00 Uhr ging ein angenehmes Treffen zu Ende
Samstag, den 26.11.2005
Über 1200 km mit dem City-El, jeden Tag zur Arbeit und zurück und noch einige Stadtfahrten, bei nunmehr winterlichen Temperaturen, keine Pannen mehr, Reichweite dank Batterieheizung ausreichend.
Vom Schnee rundherum blieben wir verschont,
ein paar Flocken fallen, aber weit davon entfernt auch nur auf 1 mm Schnee
Fahrversuche zu machen.
Ich ziehe mich in die Garage zurück um zu basteln. Am City-El versteht sich.
Meine Frau hat mir mittlerweile "BallaBalla" (Lakritz)-Plastikkästen von der Arbeit
(Schul-Cafeteria) mitgebracht, die ich zum Ordnen von Kleinteilen nehmen kann.
Ich habe bei "Plus" für 40 Euro einen Werkstattwagen erstanden.
Mittlerweile sind von Conrad auch die bestellten Kleinteile angekommen. Zunächst
wird also eingeräumt. und sortiert.
Dann mache ich mich an die Arbeit.
Rechts neben dem Lenkrad die Ausschnitte für Voltmeter und Wippenschalter für Batterieheizung über 36V bohren und mit Cutter zurechtschneiden. Das 3-adrige Kabel für das Voltmeter hatte ich schon gelegt (12V -/+ Versorgung und 36V+ Messstrom).
Dann noch den
Vorwärts-/Rückwärtsschalter ausgebaut. Mensch, hatte ich ein Glück!
Der besteht ja aus einem Mikroschalter fürs Rücklicht und dem Drehschalter für
Vor- und Rückwärts.
Ich hatte bei Conrad einen zweipoligen Wippenschalter (ein/aus/ein)
bestellt, was mir nun half, alles wieder ordentlich und über einen
Schalter anzuschließen. Außerdem hatte ich eine 12V Leuchtdiode mitbestellt,
damit mir rot angezeigt wird, wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist.
Ich schnitt eine Kunststoffplatte in der Größe der alten Schaltereinheit mit den
Ausschnitten für den Wippenschalter und die LED schloss die Kabel nach dem
Prinzip "Versuch und Irrtum" an und machte den Test. Alles funktionierte. Es
fehlt mir nur noch die Beleuchtung des Wippenschalters für die Batterieheizung,
da ich schon zwei mal vergessen habe, die wieder auszuschalten. Hab noch keine Idee, wie ich die anschließe.
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Voltmeter
Wippenschalter für |
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Innen- und Batterie-Temperatur und Uhrzeit
Neuer
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Was nun?
Ich hatte noch Reste von Isoliermaterial, eine Aluplatte, eine 12V Heizfolie =
eine Sitzheizung
Ich fertigte wieder ein Sandwich aus den genannten Teilen, suchte einen alten
Schalter und schloss das Ganze an eine alte Batterie an.
Das Amperemeter zeigt 1,25 A an (15W) - eine Sitzprobe zeigt mir, dass das
genügt.
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Eingebaut habe ich die Heizung etwas
später. Sie liegt jetzt unter dem Schafsfell und das Kabel ist mit einem
Halogen-Stecker herausgeführt. So kann ich im Sommer die Heizung entfernen ohne
alles auszubauen.
Das Gegenstück des Steckers liegt hinter der Handbremse und führt zu einem
Schalter mit Leuchtdiode am oberen Bereich der Abdeckung der Handbremse. Die
Stromversorgung hole ich mir vom DC/DC-Wandler.
Fortsetzung Teil 7