Meine City-El Geschichte, Teil 4
Erstes
Ostwestfälisches City-El-Basteltreffen
(Stoßdämpferumbau, Batterieheizung und Isolierung,
Luftspaltisolierung zwischen Haube und Unterteil)
Dienstag, den
01.11.2005,
Nach einer Woche täglichem Weg zur Arbeit mit dem City-El ohne besondere
Vorkommnisse ....
-- halt, da war ein Reichweitentest mit 52 km dabei, wobei ich die letzten 3 km
allerdings nur noch mit 35 km/h hinzuckelte --
trafen wir, Herrmann und ich,
uns bei Meik (allesamt City-El-Fahrer seit September 2005). Wir hatten uns vorbereitet, Batterieheizungen einzubauen und den
Batterien einen Kälteschutzmantel zu verpassen. Jeder von uns hatte einen Teil
besorgt und vorbereitet, so dass es eigentlich schnell gehen sollte.
Nachmittags wollten wir dann mit 3 City-Els und einem Twike einen
Elektro-Auto-Korso durch die Stadt Gütersloh zur Eisdiele machen.
Zunächst stärkten
wir uns bei einem gemeinsamen Frühstück, das wir mit unseren Frauen einnahmen.
Schon wurde gefachsimpelt.
Ich tat Kund, dass ich meine Stoßdämpfer umdrehen
wolle, wie ich es im Elweb gelesen hatte. Die anderen waren sofort bereit, es
auch zu versuchen.
Wir gingen an die Arbeit. Es regnete noch, aber die Bewölkung lockerte auf.

die 3 City-Els in Meiks Carport
Um 10.00 Uhr stand der erste City-El mit einem Wagenheber einseitig aufgebockt und demontiertem Rad. Das Umdrehen der Stoßdämpfer war ein Hinsehen. 30 Minuten für jeden Wagen und das erste Vorhaben war erledigt.
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Hier der Blick auf den Stoßdämpfer in Originalstellung, obere Schraube aus dem aufgeschweißten Gewindeblock bereits entfernt. Unten ist eine selbstsichernde Mutter auf einer von hinten eingesteckte Schraube gezogen. Diese muss mit einem 17-er Maulschlüssel gehalten werden. |
Hier der Dämpfer umgedreht montiert |
Hier der umgedreht montierte
Dämpfer, sowie das wieder montierte Spritzschutzteil. Ich habe oben mit
Fensterdichtband abgedichtet. |
Während wir
nacheinander die Stoßdämpfer drehten, bereiteten die anderen den Einbau der
Heizungen vor.
Herrmann hatte die elektrischen Schaltungen schon gefertigt und in Kästen
eingebaut, ich hatte die Holzplatten und Alubleche geschnitten und Meik hatte
die Heizungen und Thermostate besorgt.
Also gingen wir an die Fertigung der 9 Sandwichkonstruktionen.
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Aluplatte zur besseren Wärmeverteilung in der Fläche 12V / 35W Heizfolie Luftpolsterfolie, beidseitig mit Alu kaschiert (KFZ Hitzeschutzfolie für Scheiben innen) Holzplatte aus 4 mm wasserfestem Sperrholz (35 x 16,5 mm) 5 mm Schaumstoff vom Bau (Dehnungsfugen für Estriche) Styropor-Folie mit Alu kaschiert (Autoscheibenabdeckung gegen Reif)
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Diese Fertigung dauerte länger als wir gerechnet hatten und als Isabel und Hélène uns um 14.00 Uhr zum Essen riefen, hatten wir die Heizungen gerade in die Batteriekästen eingelegt und die Batterien darauf gestellt.
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oben: vorderes Blech und Seiten isoliert |
Noch nichts war verkabelt. Unseren City-El-Korso für heute konnten wir knicken. Also machten wir uns an die Verkabelung (auch das dauerte länger als erwartet):
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o vorn im
Armaturenbrett ein Schalter und von dort aus |
Herrmann hatte eine Schaltung gebaut, mit der die Heizungen sowohl über 36 V in
Reihe von den Batterien versorgt werden können als auch über einen 12 V-
Halogen-Trafo parallel übers Netz, die Netzschaltung hat Vorrang.
Überwacht wird das Ganze von einem auf 25 °C eingestellten Thermostat mit
Kapilarrohr zur Seitenwand der mittleren Batterie.
Genial, Herrmann
Endlich, um 19.00
Uhr, liefen alle Heizungen und die Batterien waren inzwischen auch voll geladen.
Im Dunkeln und auf nassen Straßen machten wir zu dritt hintereinander unsere
Stoßdämpfer-Test-Probefahrt.
Wir waren begeistert von dem neuen Federungskomfort unserer
City-Els
und fuhren müde und zufrieden jeder nach Hause
Dank von uns drei Ostwestfalen an Reindi
und
seinen Forenbeitrag
Da aus unserem City-El / Twike -Korso durch die Gütersloher Innenstadt heute nichts mehr geworden ist, haben wir uns gleich fürs nächste Wochenende zu einem zweiten Ostwestfalen-City-El-Treffen verabredet.
Donnerstag, 03.11.2005
Das von mir bei der Fa. Schulz&Souard, Frankfurt, bestellte Profil ist angekommen. Es handelt sich um das Profil Nr. 167 in schwarz.
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Bestellt habe ich im
Internet auf deren Homepage gegen Vorkasse. Wir (Meik, Meiks Bruder, Herrmann
und ich) hatten uns zusammengetan und gleich für 4 City-Els bestellt.
Abnahmenmenge muss durch 5 teilbar sein; ich hatte also 15 m bestellt. Bleibt noch
ein Rest von 3 m, den wir wohl noch irgendwo verwenden können.
Sofort passte ich das Profil an: 1,6 m auf jeder
Seite.
Nachdem ich die Rinne der Gummileiste gründlich gesäubert hatte, klebte ich den
Steg ca. alle 40 cm mit Posterstripes an die Außenkante die Karosserie oberhalb
der Gummileiste, so dass der schlauchförmige Teil des Profils exakt oberhalb der
Gummileiste auf dieser zu liegen kommt.

Deckel zu und ....... dicht. Eventuell muss noch der Schlossbügel mit
Unterlegscheiben eingestellt werden falls das Schloss zu schwer zugeht.
Ich machte natürlich gleich eine Ausfahrt, um den Effekt zu er-„fahren“. Es
hatte geklappt, der elende Zugwind auf meinen Beinen und vor allem meinen Knien
war ausgesperrt.
Beim Einbauen und Verkabeln der Batterien kam es
natürlich wieder zu den besagten Funken beim Anschließen des Pluspols. Eine
Lösung musste her.
In der Mittagspause im Baumarkt kam mir buchstäblich die Erleuchtung. Drei
12V/20W Halogenbirnen mit dazu passenden Porzellansockeln gekauft.
Diese werden
auf ein Brett aufgeschraubt, in Reihe verkabelt und an den Enden mit
Krokodilklemmen versehen. Schon habe ich einen 36V Widerstand, den ich beim
Anklemmen des Pluspols der letzten Batterie zum Potentialausgleich verwenden
kann.
Dabei kann man ganz genau sehen, wann der
Ausgleich erfolgt ist (wenn die Leuchtkörper nicht mehr glühen). Diesen Tip
hatte ich von Herrn Eckel von der Citycom bekommen, die dazu drei in Reihe
geschaltete Blinklichtbirnen nehmen. Da die Bajonettsockel dazu schwer zu
bekommen und außerdem recht teuer sind, habe ich mich für die Halogen-Variante
entschieden.
Als ich mit der Produktion des Prototypen fertig war und ihn
ausprobierte, kam mit noch die Idee, dass ich diese Schaltung auch zum
kontrollierten, langsamen Entladen der Batterien mit (20W/12V=2A) nutzen
könnte und habe gleich noch eine Lüsterklemme zum Anschluss eines Voltmeters
vorgesehen (links, gegenüber den herausgeführten Kabeln).
Morgen werde ich ich gleich noch zwei Exemplare für Meik und Hermann produzieren.
Samstag, 05.11.2005
Zunächst muss der Garten gemacht und ein
Hänger voll Grünabfälle entsorgt werden. Vorher schloss ich noch schnell die
Batterieheizungen an, damit die Batterien heizen konnten und ich das Thermostat
an unserer Elektronik einregeln konnte, damit die Batterien automatisch auf 25°C
aufgeheizt und gehalten werden.
Nachmittags habe ich die inzwischen angekommenen Powercheq gemäß der mir per Mail übersandten Betriebsanleitung eingebaut. Wie man allerdings zunächst alle Powercheq an die Batterien anschließen und dann erst die Batterien untereinander verbinden soll, ist mir nicht klar geworden. Prompt ging eine der 2A-Sicherungen durch und ich musste Ersatz besorgen. Der Test durch Einstecken einzelner Ladegeräte ließ die entsprechenden Kontrollleuchten aufglimmen. Geschafft. Noch schnell eine Einkaufsfahrt und dann das City-el an die Steckdose.
Morgen soll unser zweites Ostwestfalen-City-El-Treffen stattfinden und da wird maximale Kapazität gefordert.
Fortsetzung Teil 5