Meine City-El Geschichte, Teil 2
Versicherung, TÜV, Reparatur des Oberteils, Radioeinbau
Dienstag, 12.09.2005
Zwischenzeitlich hatte ich
natürlich schon mehrere Versicherungen um Angebote gebeten.
Die Westfälische Provinzial rief mich am Dienstag an, um mir ein Angebot von
unter 100 Euro für Haftpflicht und Teilkasko zu unterbreiten:
Der City-El wird als Klein-Quad versichert.
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Haftpflicht |
TGr. B |
SF 1/2 (Zweitwagen) 60 % |
= 48,28 Euro |
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Teilkasko ohne SB |
TGr. B |
100 % |
= 35,41 Euro |
Anmerkung 26.01.2006
Leider haben direkte Anfragen bei der Zentrale de Westfälischen Provinzial in
Münster nun dazu geführt, dass man sich seitens der Versicherung an anderen
Versicherungen orientiert und dem City-El den Versicherungsstatus eines PKW mit
der Schadensklasse 10 zugeordnet hat.
Ich wagte dann noch nachmittags
nach der Arbeit die Fahrt zum TÜV (trotz der kaputten Haube). Im letzten
Moment wollte ich schon fast umdrehen, als mich der Prüfer aufrief. Ich erklärte
im, dass ich auf eine Haube warten würde und diese alsbald möglich einbauen
wollte.
ICH BEKAM DIE BEGEHRTE PLAKETTE mit der ausdrücklichen Ermahnung,
innerhalb von 4 Wochen den Mangel zu beheben und fuhr glücklich mit dem City-El
nach Hause.
Nach 9 Jahren hatte er wieder TÜV.

Der City-El in der Garage - es passt
Gleich noch zu Hause baute ich
die Seitenscheiben und das Dach aus, klebte zwei Doppelstreifen Krepp zur
Markierung auf die Haube und Schnitt mit einer Diamantflexscheibe den Mittelteil des
Dachs heraus.
Übrig bleibt eine abgewandelte Targa-Version.
Am Mittwoch, den 13.09.2005
fuhr ich auf dem Rückweg von der Arbeit bei einer Autosattlerei vorbei und
erkundigte mich nach der Möglichkeit, ein Stoffdach wie bei der Ente (Citroen 2
CV) zu fertigen. Kein Problem, Kosten ? Je nach Aufwand. Also machte ich einen
Termin für meine Urlaubszeit.
Ich hatte nun die Zeit, mir über die Dachstabilisierung Gedanken zu machen. Erst
mal die Scheiben wieder rein. Und die Frontscheibe musste auch ausgetauscht
werden. Nach einer halben Stund gab ich auf und fuhr zu Autoglas. Selbst
zu zweit brauchten wir über eine Stunde, um die Scheiben ein zu setzten. Vorn
rein, hinten wieder raus, hinten rein, vorn wieder raus...... elende Schufterei.
Unterwegs hatte ich mir im Baumarkt zwei Flacheisen aus Alu besorgt und
Zweikomponentenkleber.
Flacheisen über das Knie in exakte Haubenform für innen und außen zu biegen ist
nicht so einfach, gelang mir schließlich aber doch. Mit Schraubzwingen
befestigte ich die Eisen in Höhe des Überrollbügels, 2 cm hinter den
Seitenscheiben und bohrte durch beide Eisen, um sie mit Schrauben
zusätzlich zu fixieren.
Meine Hélène half mir dann, die Alubügel mit dem angemischten Kleber (2 Stunden
verarbeitungsfähig) zu bestreichen
und dann anzupassen. Sechs Hände wären besser gewesen, es ging aber auch mit vier. Schrauben und Schraubzwingen wurden wieder angezogen und
mit einem Seilspanner zog ich die Seiten zusammen, um dem eingefallenen Dach
wieder eine Rundung zu geben.
Ein Reststück Alu von ca. 50 cm bog ich noch in Form und klebte es unter das
Plexiglas oberhalb der Frontscheibe zwischen die Seitenscheiben. Hier sollen
später die Druckknöpfe für das Stoffdach befestigt werden.
Tot müde fiel ich Mitternacht ins Bett.
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Donnerstag, den 15.09.2005
Morgens blieb der City-El in der Garage, der Kleber musste aushärten.
Nachmittags, zurück von der Arbeit, löste ich die Schraubzwingen und den
Spanndraht. Diesen ersetzte ich durch eine auf Maß geschnittene Gewindestange,
die ich innen mit einem Alurohr als Abstandshalter überzog. Das Anziehen der
Schrauben der Gewindestange brachte das Dach wieder in Form.
Schnell noch eine Plastikfolie in Form geschnitten und mit Schrauben und großen
Unterlegscheiben über dem offenen Dach befestigt und dann ..... die
Probefahrt bei strömendem Regen.
Das Dach hielt dicht und ich brachte auf dem Rückweg noch eine Kiste Bier mit
nach Hause.
Mein Nachbar (Automechaniker und im Wartungsdienst für Gabelstapler) wollte mit
mir am Vorderrad nachsehen, warum dies laut klackert.
Wie auf den
Seiten von Ralf
Wagner gelesen, drehte sich das Lager in der Lagerschale. Mit einem
Spezial-Alukleber und zwei Schrauben zwischen Lagerschale und Lager befestigten
wir das Lager. Während der Trocknungszeit des Klebers genehmigten wir uns ein frisches Bier, ...hatte ich ja geholt ;-).
Nach einer Stunde schraubten wir das Rad an und stellten den City-El ab, damit der
Kleber anziehen konnte.
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Freitag, den 16.09.2005
Strömender Regen und nur 8 °C. Ich fuhr die 16 km zur Arbeit und ..... blieb trocken.
Aber zwischen Haube und
Unterteil zog es kräftig herein. Da muss ich noch etwas finden, um das
abzudichten. Heute wird nicht gebastelt. Klassentreffen !!
Samstag, den 17.09.2005
Hélène fährt in die Kreisstadt um Blumen für den Garten zu kaufen. Schönes
Wetter! Spontan
entschließe ich mich, mit dem City-El einen Reichweitentest zu machen. Warum ich
schließlich in Gütersloh beim beim Media-Markt landete, weiß ich nicht mehr. Dort kam mir die Idee,
nach einem Radio und Lautsprechern zu sehen. Ein einfaches Kassettenradio mit
Drehknopf zur Sendersuche und Anschluss für externe Soundquelle (MP3-Player) für
25 Euro, das reichte mir. Noch zwei kleine Wandlautsprecher aus der
HIFI-Abteilung mit Halterung für 15 Euro, Lautsprecherkabel. Im Baumarkt noch
Eisenwinkel und Flacheisen. 60 Euro.
Zu Hause fing ich sofort wieder an zu basteln und 5 Stunden später war alles
eingebaut. Das Radio links unter dem Armaturenbrett, die Lautsprecher am
Überrollbügel. Das Kabel für die Lautsprecher liegt im Kabelkanal.
Dann wollte ich's ausprobieren. Mist, .... Antenne vergessen. Zum
Soundcheck musste es eine Kassette tun, "Starlight-Express" lag noch in
irgendeiner Schublade und ....... alles funktionierte auf Anhieb.
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Alles, was ich machen konnte, war innerhalb von 10 Tagen geschafft Die Antenne muss bis Montag warten und "Cabrio"-Dach bis nach dem Urlaub.
Ich las noch schnell den
Tages-KM-Zähler ab. 40 km mit Licht und noch nicht alle. ....... Ich war zufrieden.
Sonntag, den 18.09.2005
In der Garage fiel mir ein
Drahtgitter in die Hände, Das könnte ich doch
......
Das Gitter (hoffentlich rostfrei) schnitt ich in Form und umzog es mit einem
Rest Kantenschutz, den ich für die Seitenscheiben gekauft hatte, Ein Regalwinkel,
mit der Gurtösenschraube befestigt, dient als obere Auflage. An der Seite ist es
nur eingesteckt.

Dann zog ich noch
ein 4-adriges Telefonkabel
durch den Kabelkanal zwischen Batterien und Sitz und befestigte die Kabel an
einer 4-poligen Lüsterklemme, die ich zunächst unter dem Sitz herausragen lasse.
Das andere Ende wurde an Gesamtplus und Gesamtminus der Batteriepole und
an Minus und plus der ersten Batterie
angeschlossen. Da kann ich zunächst mit einem Voltmeter die Spannungen ablesen.
Ohne den Motorraum-Decke aufzuschrauben. Später werde ich ein Volt-Meter fest
anschließen.
Außerdem bohrte ich noch Löcher in die Schützabdeckung im Motorraum zur besseren
Wärmeabfuhr.
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Um 11 Uhr war dann alles fertig und ich fuhr bei herrlichem Sonnenschein einmal durchs Stadtchen zum Wahllokal.

Nachbars Katze
liebt City-El
Die nächsten Tage
fuhr ich bei schönem Wetter ohne besondere Vorkommnisse mit dem City-El zur
Arbeit und auch noch in der Mittagspause in die Stadt, Tagesleistung in etwa 45
km.
Fortsetzung Teil 3