Meine City-El Geschichte, Teil 12
Siebtes ostwestfälisches City-El-Treffen
Samstag, den 14.05.2006
Für diesen Samstag hatten wir uns zu einem
neuen Treffen verabredet. Trotz schlechter Wetterprognosen und strömenden Regens
bei der Hinfahrt war dies endlich mal ein sonniges Treffen mit Temperaturen, die
zum offenen Fahren einluden.
Ich hatte weniger gut organisiert und brauchte mich
daher nicht zu wundern, dass wir keinerlei Überblick hatten, wer heute kam.
Jedenfalls trafen sich beim Frühstück zur
ausgemachten Zeit um 10.00 Uhr, lediglich Axel, Bernd, Timo, Meik und ich. Um
nicht so viel zeit zu verlieren hatten wir belegte Brötchen mitgebracht, die wir
mit Kaffe, den uns Axels Mutter bereitete, zu uns nahmen. Dann kam doch noch ein
neuer City-El-Fahrer, Ulli aus Benteler, den Bernd aufgetan hatte, dazu. Er hat schon
seit 4 Jahren ein City-El, wußte aber noch nichts von unseren Aktivitäten, da er
nur unregelmäßig im ELWEB liest.
Während der nächsten 4 Stunden wurde diskutiert, verglichen und Versuche sowie Probefahrten durchgeführt,
|
|
|
|
|
|
Zum Vergleich von Kette und Riemen heben wir die Els mit der Katze an und vergleichen die Leerlauf-Stromaufnahme bei Volllast und 36V.
| Kette | Riemen |
| 15A | 30A |
Das bedeutet, dass der Riemenantrieb ca. 550 Watt an Mehrverbrauch gegenüber der Kette hat.
Meiks Urteil nach einer Probefahrt mit meinem, nun
schon 2000 km mit Kette gelaufenen El:
"Ich bleib trotzdem beim Riemenantrieb. Die Kette ist mir einfach zu laut,
insbesondere im Bereich bis 40 km/h. Dann wird sie ja leiser, aber doch
nicht so leise wie ein Riemen. Der Krach stört mich"
Gegen 15.00 Uhr wollen wir dann aufbrechen zum Gasthaus Mühlenstroth am Postdamm in Gütersloh. Aber so geht das nicht, Axels El ist noch gelb vor Blütenstaub, alle anderen haben die Fahrzeuge gewaschen. Also Axel:

Ulli muss sich leider schon verabschieden: familiäre Pflichten, und von den anderen ist auch noch keiner da.
Also brechen wir mit 4 Els und einem Twike auf, der erste und letzte diesmal mit einem Funkgerät ausgerüstet, um uns nicht wieder zu verlieren. Doch diesmal ist es ruhig in Gütersloh und die Leutehaben Muße, unseren kleinen, fast lautlosen Elektroautopulk zu bestaunen, als wir durch die Stadt fahren.

In Reih und Glied werden die City-Els an den Gleisen
der Schmalspur-Dampfeisenbahn aufgebaut. Es ist nicht viel los, der
Museumsbahnbetrieb ist nur Sonn- und Feiertags. So lassen wir uns hausgemachten Pickert (Karteffelbrot) und Rhabarber-Kuchen und dazu Kaffee oder Bier
schmecken. Zwischendurch versuchen wir noch, einem Nachbarn von Mike das City-El-Fahren schmackhaft zu machen.
Danach besichtigen wir den Lockschuppen, wo die Eisenbahnen auf den
morgigen Einsatz warten und stellen uns zu guter Letzt zu einem Gruppenfoto
mit Dampflok auf.

Dann geht's zu Axel zurück, dabei liefern wir uns auf der leeren, vierspurigen Bundesstraße 61 zwischen den Ampelstops ein Beschleunigungsrennen ;-).
Bei Axel lassen wir den Tag mit einem Grillabend ausklingen. Zwischenzeitlich war Hermann noch zu uns gestoßen. Er hatte den ganzen Tag arbeiten müssen. Auch Marco war dienstlich verhindert gewesen und Wotan musste auch arbeiten, weshalb auch John mangels Lademöglichkeit nicht hatte kommen können.
Es wurde trotzdem ein lustiger Abend
|
|
|
|
|
|
und dank unserem Multitalent

auch kulinarisch ein Erfolg.
Unser nächstes Projekt könnte die Begleitung der
Tour de Ruhr von Rheda-Wiedenbrück nach Bielefeld sein, wenn .....
Meik und ich dienstlich abkömmlich sind (Fußball-WM) und die anderen
Zeit haben.